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Das Wochenbett- Eine Zeit des Ankommens

Im Wochenbett brauchst du dein Körper und dein Baby vor allem viel Ruhe.

Im Früh-Wochenbett in den ersten 10 Tagen ist es wichtig dich zu schonen( beim Kaiserschnitt sogar bisschen länger). Wenn du dich wieder fit fühlst kannst du kleine Spaziergänge an der frischen Luft unternehmen, Bewegung regt nämlich die Verdauung an und senkt das Thromboserisiko. Auf jeden Fall nimm dir Zeit für dich und für dein Baby.

Unterstützung ist in dieser Zeit das A & O.


Während

deiner Schwangerschaft und der Geburt deines Babys hat dein Körper wahre Höchstleistungen verbracht.

Das hat natürlich Spuren hinterlassen und bleibt nicht unbemerkt. Im Wochenbett passiert jetzt einiges mit deinem Körper zb. das Gewebe zieht sich wieder zusammen, die Gebärmutter bildet sich zurück und die Geburtsverletzungen(falls vorhanden) heilen.

Hattest du einen Kaiserschnitt, so zeugt nun einen Narbe davon, dass du dein Baby geboren hast und eine wunderbare starke Mutter geworden bist.


Egal ob spontane Geburt oder Kaiserschnitt dein Körper ist jetzt ein anderer und du musst dich wahrscheinlich noch damit anfreunden, aber vergiss nicht dein Körper hat unglaubliches geleistet du kannst stolz auf dich du hast deinem Baby das leben geschenkt!

Du trägst ab sofort dein Herz außerhalb deines Körpers. :)

Dein Körper ist wie schon erwähnt am Genesen und dazu gehören ein paar Dinge wie der Wochenfluss.

Ist vollkommen normal, dadurch dass die sich Plazenta bei der Geburt ablöst entsteht eine Wunde und die Heilung dieser Wundfläche geht mit einer Blutung einher. Die ersten Tage ist er hellrot und sehr stark aber keine Sorge dass nimmt immer mehr ab und ändert die Farbe ins bräunliche oder gelbliche, bis die Blutung komplett versiegt ist dauert es etwa 6 Wochen.


Tipp: Benutze keine Tampons. Ideal für den Wochenfluss sind atmungsaktive, übergroße Wochenbettbinden ohne Plastikbeschichtung, die das Wundsekret ungehindert abfließen lassen.


Die Rückbildung der Gebärmutter: In der Schwangerschaft dehnte sich deine Gebärmutter sehr aus um deinem Baby genug Platz zu bieten. Nun zieht sie sich allmählich zusammen und erreicht im Laufe des Wochenbetts wieder ihr Ausgangsgewicht von etwa 50-70 Gramm. Bei einem Kaiserschnitt dauert die Rückbildung etwas länger.

Auch dein Beckenboden hat während deiner Schwangerschaft viel durchgestanden.


Tipp: Um dein Beckenboden wieder zu stärken kannst du 6-8 Wochen nach Entbindung natürlich nach Rücksprache mit deiner Hebamme oder Frauenarzt , Rückbildungsgymnastik machen und so wieder zu einer stabilen Mitte finden.


Ein großes aber leider oft verschwiegenes Thema sind Hämorrhoiden und der erste Stuhlgang.

Nach einer vaginalen Geburt machen sich viele frisch gebackene Mütter sorgen über ihre Geburtsverletzungen und dem ersten Stuhlgang. Eine Angst möchte ich dir gleich nehmen die Naht nach einem eventuellen Dammriss-Schnitt wird auf jeden Fall halten.

Nach einem Kaiserschnitt wirst wahrscheinlich nicht pressen können aber das sollst du auch nicht !


Du wirst wahrscheinlich mit Hämorrhoiden kämpfen oder auch mit Geburtsverletzungen wie Dammriss/Schnitt.


Tipp: Achte auf ballaststoffreiche Ernährung-hierdurch wird der Stuhl weicher. Ebenfalls hilfreich sind regelmäßige Bewegung und viel trinken. Daneben kannst du die Beschwerden lindern, indem du die Betroffene Stelle kühlst . Du kannst auch Lavendeltropfen auf die Einlagen tun , auch das Spülen mit Wasser und ein wenig Eichenrindenessenz hilft wunderbar.

Bei Beschwerden immer zuerst mit deinem Arzt das Gespräch suchen.


Zurück auf deine Enährung im Wochenbett . Nicht nur die Versorgung deines Babys ist wichtig sondern auch dass du genug Essen und Flüssigkeit zu dir nimmst. Stillst du voll braucht dein Körper durch den erhöhten Energiebedarf um etwa 500 Kalorien mehr pro Tag. Auch wenn nicht immer Zeit ist und du ausgelaugt bist, versuche dich vitamreich und gesund zu ernähren.


Jetzt zu deinem Gefühlschaos ;)

Die Nabelschnurr durchgetrennt und trotzdem auf eine wunderbare Art verbunden. Manche Mütter spüren sie gleich diese bedingungslose Liebe, manche auch erst später.

Eine super Methode die Bindung mit deinem Baby zu stärken ist das Bonding

Hier ein Link zum durchlesen.


Und doch ist nicht immer alles rosig im Wochenbett. Die meisten Mamas wahrscheinlich auch du musst dich erst in deiner neuen Rolle als frisch gebackene Mama einleben. Neben dem Gefühlschaos und Schlafmangel machen sich auch vielleicht etwaige traumatische Erlebnisse von der Geburt bemerkbar.

Baby-Blues- die eher tränenreichere Tage

Grund für die sogenannten Baby-Blues ist der starke Abfall der Schwangerschaftshormone.

Da ist dieses kleine Wunder endlich in deinen Armen du bist aber trotzdem niedergeschlagen und fühlst dich nicht gut? Ist dir plötzlich nach Heulen zumute?

Keine Sorge , vielen Mütter in der Anfangszeit geht es so.

Mein Tipp: Lass deine Gefühle zu und rede mit vertrauen Personen darüber.

Es ist ganz normal dass du dich nicht ganz du selbst fühlst. Das gehört zum Wochenbett dazu.

Meistens ist dieser Spuck in den ersten 2-3 Wochen schon wieder weg.

Wenn das nicht der fall ist und du dich weiterhin antriebslos und nicht gut fühlst KANN es sich um auch um eine Wochenbettdepression handeln , indem Fall vertraue dich deinem Arzt oder Hebamme an und suche vielleicht profesionelle Hilfe um dir und deinem Baby es einfacher zu machen und diese Zeit zu überstehen.


Die Nachsorge nach der Geburt . In den ersten Wochen nach der Geburt wird dir deine Hebamme eine große Unterstützung sein. Bis zum 5.Lebenstagen stehen dir täglich Besuchszeiten von deiner Hebamme zu ( bei Kaiserschnitt oder Mehrlingsgeburten bis zum 6.Tag) Danach kannst du bis zur 8.Woche noch 7 weitere Besuche beanspruchen,dabei wird deine Hebamme zu dir nach Hause kommen und schauen wie es dir und deinem Schatz geht. Sie kopntrolliert die Wundheilung, das Gewicht des Babys. Sie hat auch bewerte Tipps für dich und dein Baby bzgl Stillen,Rückbildung etc.


Mehr zum Thema stillen findest in meinem Blog unter dem Titel ,,Rund ums Stilleń´



Wie waren eure Erfahrungen im Wochenbett

  • Ich hatte keine Probleme

  • Mal gut, mal schlecht

  • Es war die Hölle




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